Kindergarten

Herzlich Willkommen im Kindergarten

Eingewöhnung​

Bei den ersten Besuchen im Kindergarten wird eine positive Kontaktaufnahme zur Bezugserzieher*in geknüpft. Der Elternteil ist passiv dabei. Die Bezugserzieher*in baut eine enge Bindung zum neuem Kind auf, bis dieses eingewöhnt ist. Der erste Besuch dauert meist nur eine Stunde.

Der Zweit- und Drittbesuch kann dann zeitlich erweitert werden und – wenn
möglich – sogar ohne Elternteil stattfinden. Danach besucht das Kind in Absprache mit den Eltern stundenweise und zeitsteigernd ohne Elternteil den Kindergarten. In Absprache wird die Eingewöhnung individuell gestaltet.

Kleingruppen im Kindergarten​

Innerhalb unserer Kindertagesstätte gibt es verschiedene Gruppen, die den Kindern Sicherheit durch vertraute und verlässliche Bezugspersonen bieten: Die sogenannte Bezugs- oder Kleingruppe.

Die Bezugserzieher gestalten eine stabile Basis, damit die Kinder den Alltag gut meistern und sich in der gesamten Kita, aber besonders in der Kleingruppe, geborgen und sicher fühlen.

„Baumgruppen“ im Kindergarten

Nach einer intensiven Kleingruppenzeit mit den Bezugserzieher*innen (in der Regel bis Mitte November) treffen sich die Kinder in den sogenannten Baumgruppen. Die Gruppen sind nach den Baumarten der direkten Umgebung der Kita benannt: Ahorn, Buche und Kastanie. Die
Zusammensetzung der Gruppe ist nach dem Alter der Kinder gestaffelt: Die Großen, Mittleren und Kleinen.

Bei den Baumgruppen handlet es sich um ein altershomogenes Angebot an die Kinder, die Zielrichtung ist altersbezogen, z. B. die Kleinen „spielen“, die „Mittleren „basteln“ und lernen den Umgang mit Materialien, die Großen sind schon auf dem Weg zu „schulischen Angeboten“.

Tagesstruktur

Der Kindergarten ist ab 07.15 Uhr geöffnet. Alle Kinder werden bis 08.45 Uhr gebracht und im Kindergarten vom sog. „Begrüßer“ (einer pädagogischen Mitarbeiter*in, die wöchentlich wechselt) empfangen.

Beim Ankommen werden wichtige Informationen zwischen den Eltern und dem Begrüßer ausgetauscht und im „Begrüßerheft“ notiert.

Der Frühdienst plant den Tag, klärt Zuständigkeiten in Vertretungsfällen und kommuniziert Vorkommnisse, die für diesen Tag zu berücksichtigen sind.

07.15 – 08.45 Uhr

Die ab 07.15 Uhr kommenden Kinder orientieren sich nach dem Ampelsystem: die „grün“ gekennzeichneten Räume sind zum Freispiel geöffnet und werden von einer Erzieherin betreut.

09.00 – 09.30 Uhr

Um 09.00 Uhr treffen sich alle Kinder und Erwachsenen des Kindergartens zum großen Morgenkreis im Flur. Jedes Kind findet Platz auf einem Sitzkissen (bei Bedarf auf einem Hocker). Die Kinder sitzen in ihrer Bezugsgruppe zusammen.

Im Morgenkreis wird den Kindern in immer gleichem Ablauf der Tag vorgestellt, die Anwesenheit von Kindern und Erwachsenen wahrgenommen und besondere Ereignisse angesprochen. Die Kreisleitung wird wöchentlich von einer anderen Mitarbeiter*in übernommen.

Geburtstage werden auch im Morgenkreis gefeiert.

Ab 09.30 Uhr bis spätestens 10.30 Uhr findet das Frühstück in der Frühstücksecke statt.

Das Frühstück wird von einer Erzieherin vorbereitet.

10.30 – 11.15 Uhr

Die Kinder haben die Möglichkeit, einen Raum ihrer Wahl aufzusuchen, um sich dort zu bewegen, zu spielen, basteln, lesen, malen …

11.15 bis 11.50 Uhr

In dieser Zeit finden verschiedene pädagogische Angebote statt, wie z. B. „Baumgruppen“ oder „Mittagskreis“.
Der Mittagskreis ist ein Sing- und Spielkreis, der mehrere Male pro Woche im Bewegungsraum stattfindet. Er ist Übergang aus der freien Spielzeit zum Mittagessen und endet mit dem Gruß: „Wir wünschen uns ein schönes Mittagessen.“

12.00 – 12.30 Uhr

Das Mittagessen wird von der Küche des Bezirks Unterfranken (in der direkten Nachbarschaft) angeliefert. Die Küche kocht mit regionalen Produkten, ohne Schweinefleisch und berücksichtigt die Wünsche der Familien und ihrer Kinder. In der Regel gibt es immer einen frischen Salat und einen Vor- oder Nachtisch.

12.30 – 14.00 Uhr

Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit, in vier verschieden Räumen eine Zeit der Ruhe zu verbringen:

  • Im Atelier kann gemalt, gebastelt und gespielt werden.
  • Im Bewegungsraum können die Kinder sich ausruhen oder schlafen.
  • In der Lernwerkstatt schauen sie Bücher an, spielen oder bauen.
  • Im Garten können sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen

14.00 – 16.00 Uhr

Die Kinder spielen in den offenen Räumen oder im Garten. In dieser Zeit haben sie die Möglichkeit eigene Ideen oder Interessen zu verfolgen oder / und  mit ihren Freundinnen oder Freunden zu spielen.

Um 15.00 Uhr gibt es für alle Kinder noch eine Nachmittags-Brotzeit.

Um 16.00 Uhr schließt unsere Kindertagesstätte.

Unsere Ausstattung

Die Räume des Kindergartens sind ein Flur, die Bauecke, die Frühstücksecke, der Bewegungsraum, die Lernwerkstatt, das Atelier, der Garten und zwei Kinderbäder.

Garderobenbereich

Hier hat jedes Kind einen eigenen Platz, für seine Sachen und Taschen. Zusätzlich hat jedes Kind Haken für Regensachen und für die Gummistiefel einen Platz im „Gummistiefelregal“ auf dem Weg Richtung Garten.

Über einem Teil der Garderobe hängt eine Infowand mit Informationen  Fotos und Namen des gesamten Teams.

Bauecke

In der   stehen Kisten mit Figuren und Konstruktionsmaterial (Schienen, Bausteine, Kepplersteine, …), die immer frei zugänglich sind.

Sammelschatzmappen

Im Flur steht ein Regal mit den „Sammelschatzmappen“ der Kinder (Ordner, die am Portfolio-Prinzip orientiert sind). Jedes Kind hat eine eigene Mappe, in die Bilder, Lieder und Texte eingeheftet werden, die für das Kind von Bedeutung sind.

Kinderbibliothek

Die Kinderbibliothek (durch eine Tür schließbar, mit großer Fensterscheibe einsehbar) wird durch mehrere Regale mit nach Themen geordneten Büchern für unsere Kinder strukturiert. Hier befinden sich Kinderstühle, Sitzsäcke und ein kleiner Tisch zum Lesen und Ausruhen.

Lernwerkstatt

In der Lernwerkstatt können sich die Kinder mit Material beschäftigen, das vor allem konkreten Handlungskonzepten unterliegt: Brettspiele, (Einsteck-)Puzzles, Konstruktionsmaterial, Montessori-Material. Die Materialauswahl, in drei Regalen präsentiert, ist – angelehnt an die Montessori-Pädagogik – in fünf Bereiche gegliedert. Es gibt Material des Sinnesbereiches, des Mathematikbereiches, des Sprachbereiches, des Bereichs der kosmischen Erziehung und des Bereichs Material des täglichen Lebens.

Außenbereich

Der Garten besteht aus mehreren Bereichen:

Der Sandbereich ist ebenerdig zugänglich. Er verfügt über eine Wasserpumpe und ein erhöhtes Kletterhaus. Dieses Haus kann über eine schräge Rampe, einen schrägen Holztritt oder eine Brücke mit Hängeelementen erreicht werden. Für das Sandbecken sind etliche Sandspielsachen in Wannen vorhanden, sowie zwei flexible Bagger.

Es gibt ein Sitzrondell aus gemauerten Steinen mit einem natürlichen Sonnenschutz.

Neben dem Rondell befinden sich die Nestschaukel und ein Beet mit verschiedenen Beerensträuchern und Bäumen. Der Platz unter der Schaukel ist mit Fallschutzmatten ausgelegt.

Neben verschiedenen weiteren Beeten, in denen Blumen, Obst und Gemüse angepflanzt werden, gibt es im Garten Ecken mit Sitzgelegenheiten, ein großes Boot und einen Platz für Werkzeug, Schubkarren und Spielzeug.

Zwei Hochbeete werden von den Kindern zusammen mit Erzieherinnen bepflanzt und gepflegt.

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